Januar 2019

06.01.19

Diemal die Geschichte aus der Perspektive von Frauchen.

Heute morgen waren wir bei herrlichem Schneetreiben unterwegs. Als wir so am Energiewald entlang schnupperten, sah ich in der Ferne einen Hasen quer das angrenzende Feld hoppeln. Calluna war so mit schnuppern beschäftigt, dass sie ihn gar nicht bemerkte. Der Hase verschwand in der angrenzenden Kiesgrube. Wir näherten uns der frischen Spur, Calluna im Freilauf nahm sie auf und verfolgte sie, ich stapfte 
mit Aloha hinterher und superte meine kleine Schnuppermaus. Aloha zeigte auch ein Interesse an der der Spur, blieb aber bei mir. Calluna startete auch nicht richtig durch. Da ich mit laufen und supern beschäftigt war konnte ich nicht filmenfoot-in-mouth. Dann an der Kiesgrube angekommen, blieb Calluna erst an der Kante oben stehen, wartete, ich lobte weiter und schickte sie dann zum Suchen. Sie hatte ganz viel Spaß und kam dann ganz brav zu mir zurück
Danach hatte ich noch die Begegnung der besonderen Art. meine beiden Hündinnen sind gerade in ihren Stehstagen der Läufigkeit, aber immer gut ansprechbar, deshalb dürfen sie auch frei laufen. Nun, nach der Hasenspur tauchte ein unkastrierter Rüde auf den meine Damen kennen und mögen. Er war zuhause ausgeüchst und ist auch gerne mal jagdlich unterwegs. Meine beiden Damen fanden das natürlich toll. Calluna streckte ihm permanent ihren Hintern entgegen. Ich also meine Calluna an die Schlepp, und den Rüden an meine zweite Leine. Aloha blieb im Freilauf, da sie auch wenn sie sich im "präsentiert" mit "weiter" trotzdem führen lässt. Ich kam ganz schön ins Schwitzen, da Calluna ständig vor ihm herumhüpfte. Zu allem Übel kamen dann auch noch die neuen Nachbarshunde mit ihren Haltern von hinten angelaufen. Diese neuen Eindringlinge im Revier finden meine Mäuse nicht so toll. Ich kann euch sagen, das war vielleicht ein Gewurschtel mit Leinen, liebestollen Hündinnen und Rüden. Teilweise hab ich meine Kleine getragen, dann sprang der Rüde um michherum und ich verhedderte mich in den Leinen. Dazu noch der tiefe Schnee, schweißgebadet und trotzdem auch schmunzelnd kam ich dann nach einer gefühlten Ewigkeit zuhause an. Jetzt konnte ich endlich das Handy zücken und die Halterin des Rüden anrufen. Meine Mädels waren so begeistert, dass der Rüde mit zu uns in den Garten kam, dass sie gar nicht bemerkten, dass die Nachbarsfeinde an unserem Zaun entlangliefen. Gut ich versteckte mich auch ein bisschen hinter der Hausecke.wink
Der Rüde wurde dann gleich abgeholt. Ich weiß jetzt nicht wer kaputter war nach diesem Spaziergang, ich oder meine Mädels. Trotz der ungewollten Begegnung war es ein toller Spaziergang.

So das wars diesmal von Callunas Frauli.